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Isabel Atzinger
  • Isabel Atzinger

Wie du Mais in der Pferdefütterung richtig einsetzt

Beim Einsatz von Getreide als Pferdefutter ist die Dünndarmverdaulichkeit der Stärke ausschlaggebend dafür, wie gut ein Getreide für unsere Pferde geeignet ist.

Wie du Mais in der Pferdefütterung richtig einsetzt

Woran aber liegt es, dass die Dünndarmverdaulichkeit der Stärke variiert? Der Unterschied besteht in der Struktur der Stärke. Die Stärkestruktur von Haferkörnern besteht bspw. aus mittelgroßen Granula, die wiederum recht leicht zerfallen. Das bedeutet wiederum, dass Pferde die Stärke gut im Dünndarm verdauen können und diese in Folge die Verdauung im Dickdarm nicht negativ beeinflusst. Der Mais jedoch besteht aus größeren Granula, die nur durch gröbere mechanische Enwirkung oder thermische Behandlung zerkleinert werden kann. Aus diesem Grund sollten Maiskorner vor der Verfütterung an Pferde stets fein geschroten, geflockt oder gepoppt werden. Durch die thermische Behandlung von Mais, wie dem Poppen von Mais lässt sich die Dünndarmverdaulichkeit nachhaltig steigern und macht das Getreide interessant für die Pferdefütterung. Die Stärke ganzer Maiskörner kann im Dünndarm des Pferdes lediglich zu 29% verdaut werden. Die Stärke des thermisch behandelten Puffmais hingegen zu 90%. Aus diesem Grund verwenden wir bevorzugt Puffmais oder auf Maisflocken.